Klinikkoffer – gut vorbereitet auf die abenteuerliche Reise

Klinikkoffer - gut vorbereitet auf die abenteuerliche Reise
Klinikkoffer – gut vorbereitet auf die abenteuerliche Reise

Der Ablauf einer Geburt ist nicht planbar. Was man aber tun kann, ist, sich frühzeitig mit dem Packen des Klinikkoffers zu beschäftigen. Empfohlen wird dies vier Wochen vor dem errechneten Termin. Man weiss ja nie, wann sich die Kleinen auf den Weg machen. 

Als Orientierung könnt ihr für den Klinikaufenthalt bei einer Spontangeburt mit rund 3 Tagen rechnen, bei einem Kaiserschnitt mit 5 Tagen. 

Nehmt lieber einen zu grossen als einen zu kleinen Koffer mit. Meist bekommt man im Spital noch eine Packung Wochenbettbinden für die ersten Tage zu Hause und falls ihr Besuch bekommt: diese kommen selten mit leeren Händen und es ist von Vorteil, wenn am Schluss alles in einen Koffer passt.

Bei mir waren ein paar Kleider und Gegenstände, welche ich mitnehmen wollte, vor der Geburt noch in Gebrauch. Damit diese im wichtigen Moment, trotz Aufregung und Nervosität, nicht vergessen gehen, hab ich alles, was noch in den Koffer muss, auf einem Zettel notiert und diesen auf den Koffer gelegt.

Was ich alles eingepackt und auch gebraucht habe, findet ihr hier in meiner Packliste:

Was es beim Einpacken zu überlegen gilt:

Bevor ihr mit dem Packen beginnt, stellt sich die Frage, was das Spital zur Verfügung stellt resp. was es vor Ort gibt.

Viele Kliniken stellen Duschtücher, Binden, Netzunterhosen sowie Windeln, Kleidung und Schlafsack für das Neugeborene zur Verfügung. Was die Babykleidung betraf fanden wir es aber schön, unserer Kleinen eigene Sachen anzuziehen. 

Gibt es auf der Entbindungsstation einen Getränke/Snack Automaten? Leider ist dies, selbst in grossen Kliniken, nicht Standard. Eine Geburt kann durchaus auch mal länger dauern und der Partner braucht zwischendurch ebenfalls eine Stärkung. Es schadet nie, einige Getränkeflaschen und Snacks in den Klinikkoffer zu packen. Falls es einen Snack-, Getränke-, oder Kaffee-Automaten hat: vergesst das Kleingeld nicht!

Es lohnt sich auch, ein paar Utensilien für den werdenden Papa einzupacken. Neben einer Zahnbürste (wenn es mal länger dauert) ist auch ein Pullover mit Reisverschluss eine tolle Sache. So kann der frischgebackene Papa mit dem Neugeborenen „bonden“, ohne dabei zu frieren.

Aber keine Sorge: wenn ihr etwas vergessen habt, kann das Spital sicherlich weiterhelfen. Oder der frischgebackene Papa bringt es einfach beim nächsten Besuch mit. Mir zum Beispiel brachte mein Mann am zweiten Tag ein Akkuladegerät fürs Handy mit. Das war perfekt, da die Steckdose zu weit vom Bett entfernt war. Das Handy ist ja heutzutage nicht nur wichtig für den Kontakt zur Aussenwelt, sondern viele machen damit auch die ersten Fotos des neues Erdenbürgers. 

Falls ihr euch fragt, ob euch das Handy oder die Kamera in die Klinik begleiten sollte, findet ihr hier unsere Antwort: „Kamera oder Handy: Wie hält man die wichtigsten Meilensteine am besten fest?

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